Dr. Paul Bellendorf, Kompetenzfeldleiter „Umweltmonitoring und Kulturgüterschutz“ am Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC
Die hoch aufgelöste Dokumentation der Oberflächen von Kunst- und Kulturgütern ist sehr komplex, sieht man sich doch nur selten einem unbeschädigten, nicht ergänzten oder anderweitig verändertem Bestand gegenüber.
Die vollständige Erfassung solcher Zustände mit herkömmlichen, zweidimensionalen Methoden, wie z.B. der Fotografie, kann dem Objekt nur in den seltensten Fällen gerecht werden.
Ähnliche Probleme ergeben sich bei dreidimensional gearbeiteten Profilen, Bauwerkdetails oder Skulpturen. Diese sind in ihrer Gesamtheit nur dreidimensional erfass- und oft auch begreifbar und lassen sich nicht auf zwei Dimensionen reduzieren, wie es die klassischen Dokumentationsmethoden (Fotografie oder Handaufmaß) systembedingt mit sich bringen.
Eintritt frei
Veranstalter: IZKK, ISC, Historischer Verein
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