„Charte européenne des abbayes et sites cisterciens“

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(Europäische Charta der Zisterzienserklöster und -stätten)



Kloster Bronnbach ist seit 2012 Mitglied in der „Charte européenne des abbayes et sites cisterciens“ Die Idee der „Charte“, der Europäischen Charta der Zisterzienserklöster und –stätten, gründet sich im Generalkapitel des 1098 in Citeaux (Burgund) gegründeten Zisterzienserordens, zu dem alle Äbte des europaweit agierenden Ordens jährlich zusammenkamen.

In Anlehnung an diesen frühen „europäischen Verbund“ wurde 1993 in Frankreich die „Charte“ gegründet. Neben der Stärkung der europäischen Einheit ist es ein Ziel der Charte, den Geist der zisterziensischen Tradition wach zu halten und touristisch zu erschließen, z. B. durch ein gemeinsames Logo, das ein stilisiertes Blatt einer Wasserpflanze darstellt, ein Symbol, das als Schmuckelement der Kapitelle in den Klostern verbreitet ist. Ein thematischer Reiseführer „Routier cistercien“ (Europäischer Zisterzienserweg) stellt die einzelnen Klöster mit ihren touristischen Möglichkeiten vor. Weitere Informationen sind auf der Homepage www.cister.net in Englisch und Französisch erhältlich.
 
Mittlerweile hat die „Charte“ 160 Mitglieder, davon 22 in Deutschland: Altenberg, Arnsburg, Bebenhausen, Bredelar, Bronnbach, Buch, Disibodenberg, Doberan, Eberbach (März 2010), Ebrach, Hardehausen, Heisterbach, Herrenalb, Himmerod, Kamp, Marienstatt, Maulbronn, Neukloster, Salem (September 2011), Schöntal, Schulpforta und Waldsassen. Für den deutschsprachigen Bereich ist seit Frühjahr 2008 Pfarrer i.R. Georg Kalckert (Stiftung Abtei Heisterbach) zuständig.

Im Jahr 2016 freut sich Kloster Bronnbach auf die Ausrichtung der Jahresversammlung der „Charte européenne des abbayes et sites cisterciens“