Der Klosterladen mit Klosterkasse im Prälatenbau ist der zentrale Treffpunkt für Besichtigungen und Führungen durch die Klosteranlage. Außerdem bietet er den Besuchern ein breites Sortiment verschiedenster Produkte, welche unter anderem von europäischen Klöstern hergestellt werden. Einen Teil der Produkte beziehen wir über unseren Kooperationspartner MANUFACTUM, eine Auswahl regionaler Produkte ist ebenfalls Bestandteil des Sortiments. Handgegossene Seifen, Gewürze, Bücher, Schmuck und Weihrauch sowie Literatur zur Klostergeschichte können während der Öffnungszeiten erworben werden. Auch ausgewählte Artikel für Kinder haben bei uns ihren Platz.
Im Klosterladen sind auch Wertgutscheine für Führungen, Veranstaltungen, Weine, Klosterprodukte, etc. erhältlich. FN-Card Premium Inhaber und Hotelgäste erhalten auch im Klosterladen eine Ermäßigung.
Seit 2023 hat das Kloster Bronnbach auch sein eigenes Bier. Möglich macht das eine Kooperation mit der Distelhäuser Brauerei. Diese hat den Namen ihres Kellerbieres um den Zusatz „Cellarius“ erweitert. Dabei handelt es sich um ein obergäriges Bier, das der Brauart eines früheren Klosterbieres entspricht.
Die ehemalige Zisterzienserabtei kann auf ein über 350-jähriges Bestehen einer Klosterbrauerei und damit einer Brauereigeschichte zurückblicken. Hinweise auf den Bierkonsum im Kloster finden sich bereits auf Rechnungen aus dem 16. Jahrhundert. Gebraut wurde das Bier anfangs noch im Kloster Neustadt am Main. Erst rund einhundert Jahre später wurde nachweislich in Bronnbach selbst Bier gebraut.
Mit der Säkularisation 1803 ging die Klosteranlage an das Fürstenhauses Löwenstein-Wertheim-Rosenberg. Das Fürstenhaus hat die Brauerei zuerst verpachtet und dann ab 1827 in eigener Regie selbst betrieben. Ab dem Jahr 1843 wurden das ehemalige Klosterspital (heute Archivverbund), der Konventbau und der Bernhardsaal von der Brauerei genutzt. Die Bierlagerung fand im Felsenkeller jenseits der Tauber statt. Der für das Bierbrauen benötigte Hopfen kam anfangs aus Böhmen. Um 1800 wurde sogar hinter dem Saalgarten-Pavillon Hopfen angebaut. Die im Taubertal zu der Zeit herrschenden klimatischen Verhältnisse ließen aber auf Dauer keinen qualitativ guten Hopfen für die Bierproduktion gedeihen. Die Tradition des Bierbrauens in Bronnbach schlief ein, als das Kloster noch im Besitz des Fürstenhauses war. Der Brauereibetrieb wurde Anfang der 1970er Jahre komplett eingestellt.
