
Die Nationalsozialisten brauchten nur wenige Monate, um die Demokratie zu zerstören, eine Diktatur zu etablieren und alle politischen Gegenkräfte auszuschalten. Die Historikerin Nicola Wenge geht in ihrem Vortrag zunächst der Frage nach, warum die erste deutsche Demokratie so rasch zerstört werden konnte. Sie diskutiert dann Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur heutigen Situation und fragt abschließend, was sich aus diesem historisch-politischen Vergleich für die Stärkung der Demokratie heute ableiten lässt.
Dr. Nicola Wenge ist Wissenschaftliche Leiterin und Geschäftsführerin des Dokumentationszentrums Oberer Kuhberg Ulm e.V. – KZ-Gedenkstätte (DZOK). Sie hat zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte des Nationalsozialismus, des Antisemitismus und der Erinnerungskultur vorgelegt. Wenge hat einen Lehrauftrag am Institut für geschichtliche Landeskunde der Universität Tübingen und ist Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen Baden-Württemberg.
Eintritt: frei
Anmeldung: keine Anmeldung erforderlich
Online-Teilnahme: kurzlinks.de/b9wa
Veranstalter: Archivverbund Main-Tauber, Historischer Verein Wertheim, VHS Wertheim, Fraunhofer ISC, IZKK
