
2017 befand sich die Glasarmkrone in einem sehr desolaten Zustand und bestand aus einem Karton zerbrochener Glasarme und diverse Behangteile von dem 18. bis 20. Jahrhundert. Es stellte sich die Frage: Was ist mit einem solchen Kronleuchterfragment anzufangen?
Als Käthe Klappenbach während der inhaltlichen Vorbereitung der Ausstellung darüber nachdachte, wie die Rezeption des höfischen Kronleuchters in das Erzgebirge den Ausstellungsbesuchern zu vermitteln wäre, kam die Idee, dieses Fragment als Symbol für diese Verwandlung zu nutzen und es mit typischen Figuren der erzgebirgischen Weihnachtskultur zu vervollständigen.
Dafür war eine Restaurierung notwendig, die von der Restauratorin Bettina Schneider vorgenommen wurde. Frau Schneider wird in ihrem Vortrag darauf eingehen, wie viele sodass anschließend die Dresdner Künstlerin Frederike Curling-Aust die Krone mit erzgebirgischen Elementen und Symbolen die Metamorphose gestalterisch zu vollenden.
Die Krone ist in der Dauerausstellung im Museum für Sächsische Volkskunst in Dresden zu sehen.
Eintritt: frei
Anmeldung: keine Anmeldung erforderlich
Veranstalter: IZKK, Fraunhofer ISC, Archivverbund Main-Tauber, Historischer Verein Wertheim, VHS Wertheim
